Geschichte von England seit der Thronbesteigung Jakob's des Zweiten. Siebenter…

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Macaulay, Thomas Babington Macaulay, Baron, 1800-1859 Macaulay, Thomas Babington Macaulay, Baron, 1800-1859
German
Ever wondered how England went from absolute monarchy to the kind of government that inspired modern democracies? Forget dusty textbooks. Thomas Macaulay's history of the late 1600s reads like a political thriller. He tells the real-life story of the Glorious Revolution, where a king was kicked out and a new system was born, all without a major civil war. It’s a masterclass in how ideas about power, religion, and liberty can literally change a nation. If you think history is boring, this book will prove you wrong.
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als achtundvierzig Stunden. Von dem Tage, an welchem Wilhelm im St. Jamespalast ankam, hatten selbst die unpopulärsten Agenten der gestürzten Regierung, selbst die Diener der römisch-katholischen Kirche, von der Wuth des Pöbels nichts mehr zu fürchten. In Schottland war der Gang der Ereignisse ganz anders. Dort war das Gesetz selbst ein Gegenstand der Beschwerde und Jakob hatte sich durch ausdrückliche Anwendung desselben vielleicht mehr Unpopularität zugezogen als durch Verletzung desselben. Die gesetzlich eingeführte Landeskirche war die verhaßteste Institution des ganzen Reichs. Die Tribunale hatten einige so empörende Urtheilssprüche gefällt und das Parlament einige so bedrückende Verordnungen erlassen, daß, wenn diese Urtheilssprüche und diese Verordnungen nicht für ungültig erklärt wurden, nicht daran zu denken war, eine Convention zusammenzubringen, welche sich die öffentliche Achtung erzwang und der Ausdruck der öffentlichen Meinung war. Es stand zum Beispiel kaum zu erwarten, daß die Whigs in dieser Zeit ihrer Macht es sich ruhig gefallen lassen würden, ihr erbliches Oberhaupt, den Sohn eines Märtyrers und Enkel eines Märtyrers, von dem Parlamentshause, in welchem neun seiner Vorfahren als Earls von Argyle gesessen hatten, ausgeschlossen zu sehen, ausgeschlossen durch ein richterliches Erkenntniß, über welches das ganze Königreich empört war. Noch weniger ließ sich erwarten, daß sie die Wahl der Vertreter von Grafschaften und Städten den Vorschriften des bestehenden Gesetzes gemäß vornehmen lassen würden. Denn nach dem bestehenden Gesetz konnte kein Wähler seine Stimme abgeben, ohne geschworen zu haben, daß er sich von dem Covenant lossage und in kirchlichen Angelegenheiten das Supremat des Königs anerkenne.[1] Einen solchen Eid aber konnte kein strenger Presbyterianer leisten, und wenn derselbe verlangt worden wäre, so würden die Wahlkörper nichts als kleine Gesellschaften von Prälatisten gewesen sein, die Sorge für Sicherheitsmaßregeln gegen Bedrückung wäre den Bedrückern überlassen geblieben, und die große Partei, die an der Durchführung der Revolution den thätigsten Antheil genommen, würde in einer aus der Revolution hervorgegangenen Versammlung nicht einen einzigen Vertreter gehabt haben.[2] Wilhelm sah ein, daß er nicht daran denken durfte, den Gesetzen Schottland's die strenge Achtung zu Theil werden zu lassen, die er kluger- und rechtschaffnerweise den Gesetzen England's erwiesen hatte. Es war durchaus notwendig, daß er Kraft seiner eignen Autorität bestimmte, wie die Convention, welche in Edinburg zusammentreten sollte, zu wählen sein würde, und daß er sich selbst die Befugniß ertheilte, einige Erkenntnisse und einige Gesetze zu annulliren. In Folge dessen entbot er mehrere Lords in das Parlament, die durch Urtheilssprüche, welche die allgemeine Stimme laut als ungerecht verdammte, ihrer Ehrenstellen beraubt worden waren, und nahm es auf sich, die Verordnung zu ignoriren, welche den Presbyterianern das Wahlrecht entzog. Wahlen für die Convention. Die Folge davon war, daß die Wahl fast aller Grafschafts- und Burgfleckenvertreter auf Whigcandidaten fiel. Die geschlagene Partei beklagte sich laut über unehrliches Spiel, über die Rohheit des Pöbels und über die Parteilichkeit der präsidirenden Magistratspersonen, und diese Klagen waren in vielen Fällen wohlbegründet. Unter Regenten wie Lauderdale und Dundee lernen die Nationen nicht Gerechtigkeit und Mäßigung.[3] Mißhandlung des Episkopalklerus. Das so lange und so streng niedergehaltene Volksgefühl brach übrigens nicht bei den Wahlen allein mit Heftigkeit hervor. Die Köpfe und Hände der Whigmärtyrer wurden von den Thoren Edinburg's herabgenommen, von zahlreichen Volkshaufen in Procession nach den Gottesäckern getragen und mit feierlicher Ehrfurcht zur Erde bestattet.[4] Es hätte noch sein mögen, wenn die öffentliche Begeisterung sich in keiner tadelnswertheren Form geäußert hätte. Leider aber wurde in einem großen Theile Schottland's der Klerus der Landeskirche gemißhandelt.[5] Der Beginn dieses Unwesens war auf den Christmorgen festgesetzt, denn nichts ärgerte die strengen Covenanters mehr als die Ehrfurcht, mit der der Prälatist die alten Feiertage der Kirche heiligte. Daß diese Ehrfurcht bis zum Lächerlichen übertrieben werden kann, ist allerdings...

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So, you've picked up Macaulay's History of England. Don't let the formal title fool you. This is history written with the energy of a novel and the clear argument of a great speech.

The Story

The book focuses on a short but earth-shaking period: from 1685, when the Catholic King James II took the throne, to the peaceful overthrow known as the Glorious Revolution in 1688. Macaulay shows us a king determined to grab more power and promote his own religion, clashing with a Parliament and a people fiercely protective of their Protestant faith and ancient rights. The tension builds until the country invites James's Protestant daughter, Mary, and her husband, William of Orange, to take the throne, establishing a new balance of power between Crown and Parliament.

Why You Should Read It

Macaulay doesn't just list dates. He makes you feel the high-stakes gamble of the revolution. You meet complex characters, not just heroes and villains. James II is stubborn and blind to his people's will. William III is a pragmatic foreigner saving a country that's wary of him. The real star is Macaulay's belief in progress—he argues this moment set England on a path toward stability and liberty that shaped the Western world. His passion is contagious.

Final Verdict

Perfect for anyone who loves a great true story of political intrigue. It’s a must-read if you're curious about the roots of modern democracy or enjoy authors who have a strong, persuasive point of view. Be warned: Macaulay is a proud Whig (a political party of the time), so he's definitely picking a side. But that's what makes his telling so vivid and compelling. This isn't neutral history; it's history with a heartbeat.



🔖 Legacy Content

Legal analysis indicates this work is in the public domain. It serves as a testament to our shared literary heritage.

Brian Ramirez
1 year ago

Recommended.

Joseph Flores
1 year ago

Simply put, it challenges the reader's perspective in an intellectual way. Definitely a 5-star read.

Brian Scott
1 year ago

Beautifully written.

Emma Jackson
1 year ago

Solid story.

Patricia Anderson
1 year ago

Honestly, the emotional weight of the story is balanced perfectly. Don't hesitate to start reading.

4.5
4.5 out of 5 (14 User reviews )

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