Meine Mission nach Abessinien by Gerhard Rohlfs

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Rohlfs, Gerhard, 1831-1896 Rohlfs, Gerhard, 1831-1896
German
Hey, if you ever wanted to read a true story that feels like a wild adventure novel, pick up 'Meine Mission nach Abessinien.' It’s about Gerhard Rohlfs, a German explorer in the 1880s, who gets sent on a secret diplomatic mission to the Kingdom of Abyssinia (modern-day Ethiopia). But here’s the catch: he’s not a diplomat, he’s an adventurer, and he’s walking straight into a political powder keg. The king he’s supposed to meet is a total wildcard, European powers are circling, and one wrong move could start a war. It’s a high-stakes journey where the real mystery isn’t the landscape, but whether he can pull off this impossible task without getting himself—or his country—into serious trouble.
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altertümliche Ausdrücke bleiben gegenüber dem Original unverändert. Rechtschreibvarianten wurden nicht vereinheitlicht, sofern die Verständlichkeit des Textes dadurch nicht berührt wird. Im laufenden Text werden Umlaute in Großbuchstaben (Ä, Ö, Ü) mit ihren Umschreibungen dargestellt (Ae, Oe, Ue); in Passagen in Versalien (z.B. Bildunterschriften) werden die Umlaute dagegen direkt verwendet. Zitate in Zitaten wurden im Originaltext in ‚umgekehrten Gänsefüßchen‘ (entsprechend den französischen Guillemets) gesetzt, also «so». Da dies aber in deutschsprachigen Texten zu ungewollten Zeilenumbrüchen führen kann, wurden diese durch ‚einfache‘ Anführungszeichen ersetzt. Besondere Schriftschnitte wurden in der vorliegenden Fassung mit den folgenden Sonderzeichen gekennzeichnet: kursiv: _Unterstriche_ gesperrt: +Pluszeichen+ Kapitälchen wurden in GROSSBUCHSTABEN umgewandelt. #################################################################### MEINE MISSION NACH ABESSINIEN. [Illustration: JOHANNES, NEGUS NEGESTI VON ABESSINIEN NACH EINER ZEICHNUNG VON VIGONI. Titelbild.] MEINE MISSION NACH ABESSINIEN. AUF BEFEHL SR. MAJ. DES DEUTSCHEN KAISERS IM WINTER 1880/81 UNTERNOMMEN VON GERHARD ROHLFS. _MIT ZWANZIG SEPARATBILDERN UND EINER KARTE._ [Illustration] LEIPZIG: F. A. BROCKHAUS. 1883. Das Recht der Uebersetzung ist vorbehalten. VORWORT. Das vorliegende Werk enthält in ungeschminkten Worten die Erzählung des von mir während der so schnell ausgeführten Reise nach Abessinien im Winter 1880/81 Erlebten. Im grossen Ganzen ist das alte Aethiopien ein entdecktes Land zu nennen. Die zahlreichen Reisenden -- zuerst Portugiesen, dann Engländer, Franzosen und Deutsche, zu denen in jüngster Zeit auch Italiener sich gesellten -- haben bewirkt, dass wir im allgemeinen die Bodengestaltung, den Umfang der Seen, den Verlauf der Flüsse und auch die Höhen der Gebirge Abessiniens mit annähernder Genauigkeit kennen. Ebenso ist die Geologie des Landes hinlänglich erforscht, wenn auch über die mineralogischen Schätze Abessiniens, was ihre Fund- und Lagerstätten anbetrifft, wenig bekannt ist. Wir wissen, dass die Abessinier Eisen bearbeiten, wie das ja andere afrikanische Völker auch thun; wo und wie sie es gewinnen, ist uns aber unbekannt. Wir wissen, dass die Eingeborenen in den südlichsten Theilen des Landes Goldstaub aus dem Flusssande zu waschen verstehen, aber nicht das Wo, noch weniger die eigentlichen Lagerstätten des Goldes, welchen die Flüsse das edle Metall entnehmen. Man behauptet sogar, Steinkohlen kämen in Abessinien vor, aber auch am Tana-See sind die Gegenden der eigentlichen Kohlenschichten nicht näher angegeben worden. In der Flora und Fauna, namentlich unter den kleinern Thieren, dürfte in Abessinien noch manches Neue zu finden sein. Und damit auch diese Reise nicht ganz ohne wissenschaftliche Resultate bliebe, hatte Fürst Bismarck bereitwilligst genehmigt, dass Dr. Stecker, mein Gefährte nach Kufra, mich begleiten dürfe. Mittlerweile hat seine Reise sich zu einer eigenen gestaltet. In diesem Augenblick wissen wir, dass es Dr. Stecker gelungen sei, Abessinien in südlicher Richtung zu verlassen, und dass er vielleicht schon bald an irgendeiner Stelle am Ocean wieder auftauchen werde. * * * * * Die dem Buche beigegebenen Bilder entstammen zumeist der Feder Zander’s. Herr Zander, dessen persönliche Bekanntschaft ich während der britischen Expedition machte, ein geborener Anhaltiner, kam schon in früher Jugend nach Abessinien, woselbst er den Botaniker Dr. Schimper, zu gleicher Zeit übrigens auch verschiedene deutsche und französische Missionare als Gesellschafter vorfand. Zander besass ein ausgezeichnetes Zeichentalent und hätte bei gehörigem und länger dauerndem Unterricht gewiss Bedeutendes geleistet. Seine vorzüglich ausgeführten Federzeichnungen, welche auf den ersten Blick aussehen wie Radirungen, schickte er ein an den verstorbenen Herzog von Anhalt. Dessen Sohn, Seine Hoheit der jetzt regierende Herzog, stellte mir mit grösster Liberalität sämmtliche Originale zur Vervielfältigung zur Verfügung. Auf den ersten Blick erkennt man, dass Zander vorzüglich begabt war Landschaften wiederzugeben, während seine Figuren geringere Geschicklichkeit verrathen. Durch den Anblick der landschaftlichen Bilder Abessiniens bekommt man aber ein viel klareres Bild von der Zerrissenheit der Natur, als dies durch detaillirte Schilderungen möglich sein würde. So etwas lässt sich nur durch den Griffel wiedergeben. Wie...

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The Story

In 1880, the German Empire sends explorer Gerhard Rohlfs on a covert mission to Abyssinia. His job? To deliver a letter and gifts from Kaiser Wilhelm I to the powerful and unpredictable King Menelik II, and to feel out the possibility of a treaty. Rohlfs wasn't a career diplomat; he was a man used to surviving deserts, not palace intrigue. The book follows his long, difficult journey inland, his tense encounters with local rulers, and his ultimate audience with Menelik. The core of the story is the delicate dance of diplomacy in a place where European rules didn't apply, and every conversation was a gamble.

Why You Should Read It

Rohlfs writes with the boots-on-the-ground perspective of an explorer, not a politician. You feel the dust, the uncertainty, and the constant pressure. What makes it gripping is the personal risk. He's a lone German in a powerful African kingdom, trying to interpret a charismatic king's intentions while knowing other European nations are watching, ready to pounce. It’s a first-hand account of a moment when global politics got very personal, and one man’s actions could change the course of things.

Final Verdict

Perfect for history buffs who want to move beyond European narratives, and for anyone who loves real-life adventure stories with political tension. It’s not a dry history book; it’s a participant’s nervous, observant, and often surprising report from the front lines of 19th-century empire-building. You get geography, politics, and human drama all rolled into one fascinating journey.



📚 License Information

This book is widely considered to be in the public domain. It is now common property for all to enjoy.

Lucas Rodriguez
2 years ago

The formatting on this digital edition is flawless.

4.5
4.5 out of 5 (16 User reviews )

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